Startseite: www.Reiterstellwerk.de

Auf dieser Seite findet man Informationen und Bilder von

STELLWERKEN in ERFURT.

 

Reihenfolge im Güter- und Hauptbahnhof von Ost nach West

 


 

Stellwerk VIESELBACH

 

 

Foto nach 1996

 


 

Blockstelle AZMANNSDORF

Felderblock, Lichtsignale, mechanische Schranke (mit Winde)

 

 

beide Fotos nach 1996

 

 

Die Blockstelle hatte keinen Wasseranschluss, dafür gab es vor dem Gebäude eine Schwengelpumpe. Oben im Bedienraum stand eine Waschschüssel.

 


 

Befehlsstellwerk Eo

Baujahr: 1928; elektromechanisches Einreihenhebelwerk Bauart 1912 mit Farbscheibenüberwachung, Lichtsignalen und Gleisbildpult, Relaisblock

 

 

13.06.2007

 

 

E44 044 und 219 084-1 werden am 01.09.2006 in ein Ausfahrgleis Richtung Weimar gefahren.

Links am Gebäude sieht man deutlich den Anbau der für den Einbau moderner Sicherungstechnik erforderlich wurde. Im Obergeschoss befand sich der Relaisraum für die Lichtsignale und den Block. Unten zu der grauen Tür ging es in eine Signalwerkstatt.

 


 

Weichenposten Wp 1 Bw G (Werke)

Baujahr: 1968; Gleisbildstellwerk Bauform WSSB GSII

 

 

Beide Aufnahmen sind vom 06.05.2013.

WP 1 war das erste Gleisbildstellwerk in Erfurt. Es ist heute noch in Betrieb. Von hieraus werden jetzt auch Gleisbereiche bedient, die früher im Stellwerksbezirk Eo lagen. Da nicht alles einsehbar ist erfolgte die Ausrüstung mit Siemens-Achszählern.

 

 

 


 

Befehlsstellwerk  Eb Güterbahnhof

zuerst kein Stellwerk, später Gleisbildstellwerk Bauform II

 

Während der Aufbauarbeiten des neuen Stellwerkes R1 wurden von hier aus die Weichen des Ablaufberges gestellt. Das geschah über fernmündliche Kommandos, die den Bedienern über Kopfhörer übermittelt wurden. Die Weichentasten des Stellwerkes waren Zugtasten, was dem Stellwerkspersonal den Namen "Zupfer" einbrachte.

 

 

06.05.2008

 

 

20.07.2006

 


 

Rangier-, Ablaufstellwerk R1 Güterbahnhof

WSSB-Gleisbildstellwerk Bauform GSIIA68

 

 

19.03.2010

 

 

Der Ablaufberg am 19.07.2006. Die Kreuzung zwischen den Gleisen und die Verbindung von links nach rechts wurden zurückgebaut.

 

 

23.06.2010 

 

In dieses Netz warfen die Triebfahrzeugführer der aus Richtung Westen in den Güterbahnhof einfahrenden Züge die Begleitpapiere. Dort wurden sie entnommen und in das Verwaltungsgebäude des Güterbahnhofs (Foto unten) gebracht.

Ein "Zettelschreiber" lief den eingefahrenen Zug entlang und erstellte eine Wagenliste für den Ablauf. Diese wurde vom Güterbahnhofsgebäude per Fernschreiber zum Stellwerk R1 übermittel. Bei Aktivierung des Empfangslochers am Fernschreiber konnte dort der ausgegebene Lochstreifen im Gleisbildpult eingelesen werden und damit die Weichen des Ablaufberges umgestellt werden. Eine manuelle Eingabe war nur zu Korrekturen erforderlich.

 

 

06.05.2013 

 


 

Weichenposten Wp 6

Gleisbildstellwerk Bauform II für Grubenbahnen (6-Draht Weichenschaltung)

Das Stellpult befand sich in einem Bungalow ähnlichen Haus, die Relaistechnik im Keller des benachbarten Gebäude Posten V.

 


 

Befehlsstellwerk Eg Güterbahnhof

elektromechanisches Einreihenhebelwerk mit Lampenüberwachung, 4-Draht-Weichenschaltung und Lichtsignalen, erbaut vor 1923, zunächst als mechanisches Stellwerk

 

 

März 1999, die neuen Ks-Signale stehen schon, im fernen Hintergrund die Stellwerke RV und Er

 


 

Aufsicht Eg Güterbahnhof

 


 

Rangierstellwerk R II Güterbahnhof

elektromechanisches Einreihenhebelwerk Bauform 1912, mit Farbscheibenüberwachung; erbaut bis 1924, abgerissen

 

beide Bilder Stand März 2003

 

 

Die Kranartige Konstruktion am linken Bildrand war ein schwenkbarer Spiegel. Mit dem konnte man von unten in die oben offenen Güterwagen schauen. Der Spiegel gehörte zum dahinter befindlichen Bww und nicht zum Stellwerk.

 

 

Die Besonderheit an diesem Schalterwerk waren die Hebelknaufe aus Messing. Eine Mehrfarbigkeit war nicht erforderlich, denn es gab nur Weichenhebel.

Das Stellwerk war zuerst ein mechanisches.

Zum Stellwerk gehörte ein eigener kleiner Ablaufberg. Die Stromversorgung erfolgte vom benachbarten Eg

 


 

Rangierstellwerk R III Güterbahnhof

Gleisbildstellwerk Bauform II für Grubenbahnen (6-Draht Weichenschaltung)

 

 

Im Gebäude auf dem Foto befand sich im OG nur das Gleisbildpult. Die unterschiedlichen Ziegel des Mauerwerks vom Stellwerk links resultieren von Rangierunfällen.

März 1999

 

 

Die Relaistechnik war noch im ursprünglichen Wagen aus der Grube untergebracht. Dieser stand rechts vom Stellwerk, ohne Fahrwerk aufgebockt. Das/die Fenster und die Tür gehörten zum kleinen Bedienraum des fahrbaren Stellwerks, der in R III aber nicht genutzt wurde. Eine Innentür führte in den eigentlichen Relaisraum rechts mit dem kleinen Fenster in der Seitenwand. An der hinteren Stirnwand des Wagens wurden die Kabel eingeführt.

September 1997

 

 

Ein Überbleibsel, der Kabelkreisverteiler 506

 


 

Rangierstellwerk R IV Bw P
Abriss nach 1974

 

 

Lageplanauszug von 1973: Zu sehen ist das Bw P in Erfurt. Das Stellwerk R IV ist mit seinen Weichen rot markiert und zur Orientierung die benachbarten Stellwerke Eg und RV in orange.

Der Nordpfeil weist zur unteren Bildkante. Am oberen Bildrand findet man die Einfahrsignale K, L und M des Hauptbahnhofs, noch als Formsignale.

 

 

23.04.2010

 


 

Rangierstellwerk R V Güterbahnhof

elektromechanisches Einreihenhebelwerk, Bauform S&H 1912 mit Farbscheibenüberwachung und 5-Draht-Weichenschaltung 

Die Bedienung der Rangiersignale wurde über ein kleines Gleisbildpult auf dem Schalterwerk realisiert.

 

 

Blick von der Weimarischen Straße im September 1997

 

 

08.03.1999

 

 

Winter 2003, im Hintergrund das Stellwerk Er. Die Dampf-Weichenheizung ist in Betrieb.

 


 

Aufsicht Em Güterbahnhof

kleines Gleisbildpult mit Meldelampen und Tasten für die Fertigmeldung der Güterzugausfahrten

 

 

Über der 03 1010-2 das Gebäude der Aufsicht Em.

 

 

Hinter dem Stellwerk RV sieht man die Aufsicht Em.

Vor dem Stellwerk steht das Signal N2. Verwendet wurde es zum nahen Heranführen von Lokomotiven aus dem Bw (Stellwerk Eo). Für einfahrende Züge aus Richtung Weimar zeigte es Kennlicht. Mit der Aufsicht Em oder dem Stw RV hat es nichts zu tun, es wurde von Er aus bedient.

 


 

Befehlsstellwerk Er Personenbahnhof

 

 

03 1010-2 im September 1997 in Erfurt

 

 

Winter 2003

 


 

Stellwerk ESTW ERFURT

elektronisches Stellwerk Bauart ACATEL SEL (Thales)

fernbedient von der Betriebszentrale in Leipzig (Zur Zeit der Corona-Pandemie erfolgt die Bedienung vom Notbedienplatz in Erfurt aus.)

 

 

06.05.2013

 


 

Wärterstellwerk Es Personenbahnhof

elektromechanisches Einreihenhebelwerk mit Lampenüberwachung und Vierdraht-Weichenschaltung

 

Besonderheiten: 1. Die Rangiersignale Ra 12 wurden automatisch nach einer Minute ausgeschaltet. Was sonst mit elektronischen Verzögerungseinsätzen (Relaiseinsatz) realisiert wurde,

erledigten auf Es elektromechanische Schaltuhren mit Quecksilber-Kontakten, ähnlich deren für die Treppenhausbeleuchtung. Untergebracht waren diese im Schalterwerk.

2. gelber Hebel ...

 

 

 

Im Vordergrund die Ausfahrsignale R1o und R1a, im Hintergrund steht der Hilfszug.

Foto September 1997 

 

 

 

 

29.10.2005 

 


 

Aufsicht Bahnsteig 1 Personenbahnhof

 

 


 

 

Aufsicht Bahnsteig 5 Personenbahnhof

 

 


 

Wärterstellwerk Ev

elektromechanisches Einreihenhebelwerk Bauart 1912 mit Farbscheibenüberwachung, erbaut vor 1912

 

 

03.05.1997

 

 

Herbst 1997

 

 

März 1999

 

Besonderheit:

Einige Gleise im Güterbahnhof waren nicht mit Ausfahrsignalen, in Richtung Westen ausgerüstet. Da war es erforderlich das sehr lange, gebildete Wagengruppen in ein Gleis mit Ausfahrsignal umgesetzt werden mussten. Diese Rangierfahrten zogen bis in den Stellwerksbereich von Ev vor. Die Zustimmung dazu erteilte der Stellwerksmeister bei Tage durch Hochhalten einer rechteckigen weißen Tafel und bei Nacht durch ein weißes Licht mit der Handleuchte.

Weder die rechteckige weiße Tafel noch das Zeichen mit der Winkerlampe sind im Signalbuch zu finden. Eine Regelung dazu trifft der § 13 Absatz 3 der Fahrdienstvorschrift DV 408 (FV), z.B. Jahrgang 1988/90.

Nach dem Vorziehen und Zurückdrücken der Wagengruppen wurden sie mit einem Triebfahrzeug bespannt, Bremsprobe durchgeführt und mit Schlusssignalen ausgerüstet. Nach Abschluss aller notwendigen Arbeiten zur Zugbildung erfolgte die Fertigmeldung von der Aufsicht Em und die Ausfahrt in Richtung Neudietendorf.

 


 

Wärterstellwerk Ew Personenbahnhof

erbaut 1912, Löberstraße, elektromechanisches Einreihenhebelwerk mit Farbscheibenüberwachung, zuletzt mit Lichtsignalen

 

 

 

Links vor dem Turm der Thomaskirche steht das Ausfahrsignal S88, im Bildvordergrund ist die Weiche 713.

Foto September 1997

 

 

08.03.1999    Der Blick von der Flutgrabenbrücke in der Löberstraße.

 


 

Stellwerk El

mechanisch, später mit Lichtsignalen, erbaut 1922-23

 

 

beide Fotos 13.04.2005

 

 


 

Stellwerk Elo

mechanisches Stellwerk mit Lichtsignalen

 

 

Die sicherungstechnischen Relais waren in Wandgruppen untergebracht.

Teilweise wurden Bauweicheneinrichtungen (Bauart: BBW-SFW-DR) für das Umstellen und Überwachen der Weichen eingesetzt.

 

 

Gleich rechts am Bildrand, nicht mehr zu sehen, steht das Signal D. 

 

 

Datumsangaben zu den Fotos können leider nicht gemacht werden.

 


 

Stellwerk Eln

mechanisches Stellwerk mit Lichtsignalen

 

 

Die sicherungstechnischen Relais waren in Wandgruppen untergebracht.

Teilweise wurden Bauweicheneinrichtungen (Bauart: BBW-SFW-DR) für das Umstellen und Überwachen der Weichen eingesetzt.

 

 

Im Vordergrund befindet sich ein Spiegel. Wenn man aus dem Fenster geschaut hat konnte man sehen wer vor der Tür steht, ob Feind oder Freund.

Datumsangaben zu den Fotos können leider nicht gemacht werden.

 



 

Blockstelle HOCHHEIM

 

 

Herbst 1996